CoEcOS

Collaborative Economy Operating System – Ein “Regelwerk” zur Umsetzung einer Plattform die ermöglicht “Projektbeiträge”, unter Einbeziehung von Spielmotivationstechnologien, entsprechend den eigenen Möglichkeiten und der individuellen Belastbarkeit leisten zu können. Hierbei werden auch kleine Beiträge kumuliert und entsprechend der definierbaren Projektparameter vergütet oder gewertet.

Erste Phase ist das erstellen eines Manifests zur “Collaborativ Economy” und den darauf basierenden “Teilnahmeregeln”.

Zweite Phase ist das erstellen eines Prototypen, basierend auf Eclispe Che, GitLab und einem modifizierten CMS (Pressbooks WordPress oder Tiki.org). flockcode.com

Heutige Arbeitsumgebungen verändern sich konstant und  schnell und viele Arbeitskräfte sind aus verschiedensten Gründen nicht mehr in der Lage über längere Phasen ohne Überbelastungserscheinungen konzentriert zu arbeiten oder haben mit dem Tempo der Veränderung Probleme.

Die Zeit in der nach der Ausbildung bis zur Rente in ein und dem selben Unternehmen gearbeitet wurde ist vorbei. Es entstehen Lücken, Brüche und zum Teil auch längere Phasen ohne Beschäftigung. Zudem steigt der Anteil der Bevölkerung mit Einschränkungen und Handicaps. Hier kann eine flexible “Arbeitsstätte” Entlastung bringen und den Wiedereinstieg fördern.

Auch sind die Möglichkeiten für Arbeitnehmer mit sozialen Verpflichtungen (eg Eltern, Pflegende von Angehörigen) Arbeitsstätten zu finden die Arbeitsleistung flexibel entgegennimmt dünn gesät.

Arbeit die in OpenSource Projekten geleistet wird wird nicht vergütet. Dennoch stellen die Arbeitsbeiträge oft erhebliche Werte dar. Hier wird eine Umdeutung des OpenSource Gedanken in eine “Collaborative Economy” & die Integration von “Gamification” Elementen helfen die Lücke zwischen Unentgeltlich und Professionell zu überbrücken.
Diese Art der “Monetarisierung” oder besser Leistungserfassung gepaart mit Spielmotivation ist aktuell nicht existent.

Ich stamme aus “schwierigen” sozialen Verhältnissen, habe im Januar 1994 meine Firma Form & Vision GmbH gegründet, die nach Hinzunahme von Venture Capital (8 Mio. DM im Dezember 1999, TFG AG) inm März 2001 mit knapp 30 Angestellten in die Insolvenz ging weil der geplante Börsengang nicht kurzfristig realisierbar war und der Aktientausch den ich mit einem US Amerikanischen Investor verhandelt hatte für die TFG AG nicht interessant war. Lieber wurde die bei Pleite fällige Bürgschaft der KFW gezogen. Meine Erfahrung mit Investoren ist daher etwas “gemischt” 😉

 

Am 04.09.2017 habe ich dieses noch in der Ideenphase befindliche Projekt in einer holprigen Präsentation im Social Impact Lab Duisburg vorgestellt.

 

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Carsten Aevermann